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Therapien der ersten Stufe

Der erste Schritt im Behandlungskontinuum für chronischen Schmerz ist häufig eine konservative Behandlung, auf die aggressivere Ansätze folgen.

  • Trainingsprogramme: Ein erster Behandlungsansatz für chronischen Schmerz kann leichte körperliche Betätigung sein, beispielsweise Walking. Das Training stimuliert die Freisetzung der natürlichen Schmerzlinderer des Körpers, die als Endorphine bezeichnet werden. Es fördert die Flexibilität, Kraft und Ausdauer und trägt zur Verringerung von Stress bei. Körperliches Training kann auch nicht genutzte oder müde Muskeln stärken, damit sie die Arbeit überlasteter Muskeln übernehmen können, die Schmerzen verursachen.

  • Frei verkäufliche Schmerzmittel: Eine andere frühe Therapie von Schmerz sind frei verkäufliche Analgetika (wie Aspirin oder Acetaminophen) oder entzündungshemmende Wirkstoffe (wie Ibuprofen) in Verbindung mit Bettruhe.

  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneien: Wenn frei verkäufliche Medikamente keine adäquate Linderung bringen, verschreibt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise eine nichtsteroidale entzündungshemmende Arznei. Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneien können den Schmerz in den ersten 24 bis 48 Stunden der Behandlung lindern. Es kann jedoch bis zu drei Wochen dauern, bis sie ihre volle Wirkung entfalten, die eine Linderung von Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen umfassen kann.

  • Rehabilitative Therapie: Die rehabilitative Therapie umfasst eine Reihe von Techniken – physikalische Therapie, Ergotherapie, Massagen, chiropraktische Therapie und die Umschulung für physische Aktivitäten – zur Reduzierung von Schmerzen und funktionalen Optimierung. Therapeuten können Dehnungsübungen, Wärme- oder Kältetherapien, Wassertherapie, Muskelentspannungstechniken, Biofeedback, Traktion oder Gewichtstraining und die allgemeine Konditionierung einsetzen. Die rehabilitative Therapie ist ein wichtiger Bestandteil der frühen Schmerzbehandlung und wird häufig mit anderen Therapien wie der oralen Medikation kombiniert.

  • Transkutane elektrische Stimulation (TENS): Bei der TENS-Therapie werden elektrische Impulse mittels Stimulationskontakten, die auf der Haut über den schmerzenden Bereichen platziert sind, auf Nervenenden angewendet. Forscher vertreten die Theorie, dass diese Impulse die Übertragung von Schmerzsignalen von kleinen Sinnesnerven im Schmerzbereich vorübergehend unterbrechen können. Die TENS kann auch die Freisetzung von Endorphinen stimulieren, die Analgetika und ein Gefühl von Wohlbefinden produzieren.

  • Kognitive und Verhaltensänderungen: Chronischer Schmerz ist eine schwere psychologische Belastung. Wie Betroffene damit umgehen und die Schmerzen ertragen, hängt von Faktoren wie der Persönlichkeit, Kultur und Schmerzerfahrungen in der Vergangenheit ab. Kognitive und Verhaltenstherapien berücksichtigen diese Faktoren, um Patienten zu helfen, neue Fertigkeiten und Strategien für den Umgang mit chronischem Schmerz zu erlernen. Diese Fertigkeiten und Strategien können Entspannungstechniken, Sehtraining und beratende Einzelgespräche mit dem Patienten und seiner Familie umfassen.

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