Der Eingriff für die permanente Implantation

Ähnlich wie bei der Versuchsphase ist für die permanente Implantation ein chirurgischen Eingriff erforderlich. Je nach den Elektroden, die Ihr Arzt wählt, kann dieser Eingriff in relativ kurzer Zeit und minimal-invasiv erfolgen. Er wird meist ambulant in einem Krankenhaus oder in einer Tagesklinik unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Ihr Arzt bespricht mit Ihnen, welche Art Anästhesie auf der Grundlage des zu implantierenden Systems in Frage kommt.

Während des Eingriffs wird die für die Versuchsphase vorübergehend implantierte Elektrode entfernt und durch eine oder mehrere permanente Elektroden ersetzt. Danach wird der Impulsgenerator implantiert, in der Regel im oberen Gesäß- oder Bauchbereich. Danach werden die Elektroden an den Generator angeschlossen, die Einschnitte verschlossen und die Wundversorgung vorgenommen.

Nach der permanenten Implantation

Die meisten Patienten werden am selben Tag entlassen, in einigen Fällen kann jedoch ein längerer Krankenhausaufenthalt erforderlich werden. Vor der Entlassung werden Sie über mögliche Einschränkungen im Hinblick auf körperliche Aktivitäten aufgeklärt und darüber informiert, wie Sie die Einschnitte pflegen müssen.

Ihr System kann am Tag der Operation eingeschaltet werden. Ihr Arzt vereinbart mit Ihnen für einige Tage oder länger nach dem Eingriff einen Nachuntersuchungstermin. In dieser Zeit können die Einschnitte abheilen. Bei der Nachuntersuchung kann die Stimulation angepasst werden, um die größtmögliche Schmerzlinderung zu erzielen.

Sie werden darüber aufgeklärt, wie Sie Ihren Neurostimulator verwenden und pflegen sowie die Stimulationsintensität anpassen können, um während Ihrer täglichen Aktivitäten so schmerzfrei wie möglich zu bleiben. Sie erhalten auch umfassend Gelegenheit, Fragen zum Alltag mit Ihrem SCS-System zu stellen. Am besten bereiten Sie eine Liste mit Fragen vor, die Sie Ihrem Arzt stellen möchten.

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Häufig gestellte Fragen